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Am Sonntag mal in den Zoo? Coole Idee, machen wir! In Deutschland ist das kein Problem. In Vietnam ein unglaublich großes logistisches Unterfangen. Die Vorbereitungen starteten lang vor unserem Besuch in Hai Duong. Genehmigungen, medizinische Tauglichkeit der Kinder, ein Auto mit einem guten Fahrer, Verpflegung vor Ort, Betreuer, Ablaufsplan, etc. Jürgen hat alles beisammen es konnte los gehen. 12 Kids on Tour und jede Menge Kotztüten. Viele hatten Magenprobleme, geschuldet den Straßen und Kurven. Die Kids sind an das Autofahren nicht gewöhnt. Bei jedem Stopp mussten die Tüten entsorgt werden.

Dennoch gab es, nach der langen Fahrt, erstmal etwas auf die Gabel – unglaublich.

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Ankunft im Cuc Phuong Nationalpark. Das Endangered Primate Rescue Center (EPRC) ist die erste und bisher einzige Rettungsstation für bedrohte Affen in Asien. Die Deutsche Elke Schwierz kümmert sich hier um die Tiere, mit Leib und Seele. Ohne sie würde hier wenig klappen.

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Die Primatenstation beschäftigt sich mit der Rettung hoch bedrohter vietnamesischer Affenarten. In der Station werden z.B. Panda- und Hatinh-Languren, Kleideraffen und Gibbons gehalten und nachgezüchtet. Einige dieser Primaten werden nirgendwo anderes auf der Welt in Menschenobhut gehalten und geschützt. Durch Forschungsarbeiten und Expeditionen konnten als ausgerottet geglaubte Affenarten wieder aufgespürt, sowie ihre Verbreitung und Bedrohung studiert werden. Diese Untersuchungen ergaben, dass unter den fünf bedrohtesten Affenarten der Welt mindestens drei vietnamesische Arten und weitere hochgradig gefährdet sind.

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Die Kinder waren – so wie Kinder sind – völlig neugierig. Alles wurde genau untersucht, daran gerochen, ganz nah ans Auge gehalten oder ans Ohr. Die Gerüche hier im Dschungel von Vietnam sind schon sehr beeindruckend. Keine Abgase, kein Müll, keine stickige Luft. Und auch die Geräusche sind anders als in der Stadt. Immer wieder brüllt ein Affe, schreit ein Vogel oder zirpen die Insekten. Eine unglaubliche Welt tat sich auf.

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Ein toller Tag geht für die Kids zu Ende. Sie fahren zurück ins Blindenhaus nach Hai Doung. Wir bleiben eine Nacht. Gehen ins Bett – der Dschungel erwacht.

(Fotos: Diana Otte)

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1 Antwort
  1. Petra Bröker
    Petra Bröker sagte:

    Sehr, sehr cool, was Ihr den Kindern – und auch ein bissel Euch – da geboten habt. Man sieht, wie sehr sich die Kinder freuen und sich interessieren. Sooooo schön!!! 😍
    Die Kinder werden Euch bestimmt nur sehr ungern wieder gehen lassen.

    Sie scheinen Euch zu lieben. ❤

    Eine dicke Umarmung für die Kinder, die Lehrer, für Ha und Jürgen, die Betreuer, für die kleine süße Maya, für die jungen guten Seelen vor Ort und nicht zuletzt für die Fotografin, die sich m. E. für das Foto des Jahres 2016 verantwortlich zeichnet. Ihr alle seid so klasse. Bin mir fast sicher, Ihr werdet Euch recht schnell wiedersehen. Die Kiddies von Hai Duong scheinen eine magische Anziehungskraft zu besitzen. 😚
    Ich genieße Eure Berichte; jeden einzelnen !!!

    DANKE DAFÜR! 👏
    Schade für Euch, dass die Vietnam-Zeit erstmal schon wieder vorbei ist, also kommt gut und gesund nach Hause.

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